KLIMAWANDEL
Ein heißer Sommer

Fridolin

Mathilde

Fridolin

Wie war dein Sommerurlaub?

Der Urlaub war traumhaft. Die Sonne hat fast immer geschienen und es hat kaum geregnet. Manchmal war es ein bisschen heiß, aber ich bin froh, dass der Sommer dieses Jahr mal nicht so verregnet war.

Ja, der Sommer war schön sonnig. Mein Garten ist allerdings vor lauter Hitze fast gestorben. Ich musste ihn jeden Tag gießen, weil die Blumen und das Gemüse sonst vertrocknet wären.

Verstehe! Daran habe ich gar nicht gedacht. Glaubst du, die heißen Sommer der letzten Jahre sind Auswirkungen des Klimawandels?

Ja, ich denke schon. Wir wissen doch schon lange von der Erderwärmung und jetzt spüren wir die Konsequenzen: Unwetter, Hochwasser, Dürren und Waldbrände.

Ich glaube nicht, dass es sich dabei um die Folgen des Klimawandels handelt. Es hat schon immer Klimaschwankungen gegeben. Besonders heiße Sommer oder extrem kalte Winter sind keine neue Erscheinung.

Ja, das stimmt. Die Erde wird aber immer wärmer und die Gletscher und Polkappen schmelzen. Wenn jetzt nichts gegen den Klimawandel unternommen wird, bleiben nur noch wenige Jahrzehnte, bis der Meeresspiegel so stark ansteigt, dass ganze Städte überflutet werden.

Du hast ja recht. In den nächsten Jahren wird sich das Klima sicher stark verändern. Aber was können wir dagegen tun? Sind nicht die großen Konzerne die Hauptverantwortlichen?

Natürlich steht die Industrie vor einem tiefgreifenden Strukturwandel, aber auch jeder Einzelne kann aktiv werden. Wenn wir alle weniger Energie verbrauchen, sinken natürlich auch die gesamten CO₂-Emissionen. Wir können außerdem Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind- oder Sonnenenergie nutzen. Ich habe zum Beispiel zu Hause eine Solaranlage auf dem Dach und fahre seit letztem Jahr ein E-Auto.

Ich verstehe deine Perspektive, aber ist das nicht alles ein Tropfen auf den heißen Stein?

Ganz und gar nicht! Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir viel bewegen.

Fragen zum Dialog

Wie war Mathildes Urlaub?

Ihr Urlaub war fantastisch. Das Wetter war wie es sich für einen gelungenen Urlaub gehört: sonnig und heiß.

Welches Problem hatte Fridolin dieses Jahr mit seinem Garten?

Seine Pflanzen wären fast eingegangen, weil der Sommer so heiß und trocken war.

Was sind nach Fridolins Einschätzung die Folgen des Klimawandels?

Fridolin ist davon überzeugt, dass Unwetter, Überschwemmungen, Dürreperioden und Waldbrände aufgrund der Erderwärmung immer häufiger auftreten.

Warum ist Mathilde der Meinung, dass wir die Klimakrise nicht so ernst nehmen sollten?

Sie sagt, dass das Klima schon immer einem ständigen Wandel unterworfen sei und es Wetterextreme seit jeher gegeben habe. Außerdem hat sie wenig Hoffnung, dass einzelne Menschen etwas dagegen unternehmen können. Die Großkonzerne seien schuld an der Klimakrise und dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

Wie begründet Fridolin seine optimistischere Haltung?

Fridolin meint, selbst wenn die Industrie mit ihren Großkonzernen große Verantwortung trage, könne doch auch jeder Einzelne dazu beitragen, den Klimawandel aufzuhalten. So sei beispielsweise Strom aus Wind- oder Sonnenenergie auch für Privatpersonen eine klimafreundliche Alternative zu Strom aus fossilen Brennstoffen. Außerdem ist Fridolin davon überzeugt, dass wir eine Menge erreichen könnten, wenn wir unsere Anstrengungen bündelten und jeder seinen Beitrag leiste.

Mathilde